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Die Befestigungsanlagen im Detail

 

Hier werden die einzelnen Werke kurz vorgestellt, in der Reihenfolge wie sie die Kommission abarbeitete.

Batterie A

Genannt: vor dem Briesnitzer Schlag oder bei den Schusterhäusern.

 

Batterie A 2023 - Blick auf die linke FlankeBatterie A 2023 - Blick auf die linke Flanke

Heutige Lage: Nordostecke der Kreuzung Flügelweg/Hamburger Straße

Auf dem Foto hinterer Teil des Tunnels

Vereinfachter Grundriss Batterie AVereinfachter Grundriss Batterie A

Vorgesehene Bestückung: 4 gezogene 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 15 Artilleristen, 20 Infanteristen 

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Schanze I
Genannt: bei Cotta, bei Löbtau oder bei den Drescherhäusern.


Schanze I 2023 – Blick von der Feldseite Schanze I 2023 – Blick von der Feldseite

Heutige Lage: Kreuzung Rudolf-Renner-Straße/Pennricher Straße hauptsächlich östlich davon 

 

Vereinfachter Grundriss Schanze IVereinfachter Grundriss Schanze I

Vorgesehene Bestückung: 10 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 2 7-pfündige Haubitzen 
Vorgesehene Besatzung: 48 Artilleristen, 210 Infanteristen 
 

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Stauwerk in der Weißeritz
Bestand nur kurz und hatte keinen populären Namen


Stauwerk in der Weißeritz 2023 – Blick von der StauseiteStauwerk in der Weißeritz 2023 – Blick von der Stauseite

Heutige Lage: etwa 10 Meter südlich der alten Brücke am Ebertplatz 
Konnte die Weißeritz bis etwa Höhe Chausseehausstraße auf 1,25 Meter anstauen. Die Stauanlage wurde bereits im Spätherbst 1866 bei einem Hochwasser beschädigt. Das preußische Kriegsministerium genehmigte am 16. Januar 1867, dass eine Wiederherstellung vorerst unterbleiben kann. Sie wurde daher im April 1867 nicht übergeben, nur im Protokoll erwähnt.

Batterie B
Genannt: beim Thürmchen. 
Lag zwischen den Gleisen zum Albertbahnhof und dem Gleis zum neuen Güterbahnhof.


Batterie B 2023 – Blick von der FeldseiteBatterie B 2023 – Blick von der Feldseite

Heutige Lage: im Gleisgelände nördlich der Nossener Brücke etwa 50 Meter nördlich des Stellwerkgebäudes, auf dem Foto etwa in Bildmitte.

 

Vereinfachter Grundriss Batterie BVereinfachter Grundriss Batterie B

Dreiflügelige Brustwehr ohne Graben und Palisaden, Kehlseite offen
Vorgesehene Bestückung: 2 gezogene 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 9 Artilleristen, 12 Infanteristen 
Durch die Batterie sollte ein Bereich unterhalb des Hahneberges beschossen werden, der von der Schanze II aus nicht eingesehen werden konnte.
Im August 1869 beantragte das Finanzministerium wegen Anlage neuer Gleise der Staatseisenbahn eine Verlegung der Batterie um ca. 50 Meter. Der Abriss wurde unter der Bedingung genehmigt, dass ein Neuaufbau an der vorgeschlagenen Stelle erst auf Aufforderung durch das Kriegsministerium zu erfolgen habe, die aber nie erfolgte.

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Befestigung des Annenfriedhofs
Betraf die südwestliche Friedhofsmauer des heutigen Alten Annenfriedhofs, damals Neuer Annenkirchhof. 


Annenfriedhof 2023 – Blick von Innen auf die südliche FriedhofsmauerAnnenfriedhof 2023 – Blick von Innen auf die südliche Friedhofsmauer

Heutige Lage: die südwestliche Friedhofsmauer befindet sich an der gleichen Stelle und dürfte etwa der damaligen Bauart entsprechen. Der Friedhof war 1863/64 erweitert worden und dabei diese Mauer entstanden. 
Es sollte verhindert werden, dass gegnerische Truppen den Friedhof für einen Angriff auf die Schanze II nutzen. Diese Befestigungen waren geplant, wurden aber wegen des Einspruchs gegen die Befestigung des Trinitatisfriedhofs und die darauf folgenden Befehle des preußischen Militärgouverneurs nicht umgesetzt.
Daher erfolgte auch keine Übergabe an Sachsen.

Schanze II
Genannt: am Feldschlösschen oder an der Chemnitzer Straße


Heutige Lage: Kreuzung Budapester Straße/Nürnberger Straße nordöstlich davon Heutige Lage: Kreuzung Budapester Straße/Nürnberger Straße nordöstlich davon Heutige Lage: Kreuzung Budapester Straße/Nürnberger Straße nordöstlich davon 

 

Vereinfachter Grundriss Schanze IIVereinfachter Grundriss Schanze II

Vorgesehene Bestückung: 8 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze

Vorgesehene Besatzung: 39 Artilleristen, 237 Infanteristen

 

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Schanze III

Genannt: bei Zschertnitz oder bei Strehlen

Schanze3 2023 – Blick parallel zur Feldseite mit stark eingeebnetem Wall und GrabenSchanze3 2023 – Blick parallel zur Feldseite mit stark eingeebnetem Wall und Graben

Heutige Lage: Beutlerpark und Quartier östlich davon bis zur Geinitzstraße

 

Vereinfachter Grundriss Schanze IIIVereinfachter Grundriss Schanze III

Vorgesehene Bestückung: 8 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 2 7-pfündige Haubitzen 
Vorgesehene Besatzung: 42 Artilleristen, 213 Infanteristen 
Durch die Umgestaltung des westlichen Teils der Schanze in eine Parkanlage 1913 die einzige Stelle in Dresden, an der noch etwas von der Befestigung durch die Preußen zu sehen ist.

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Befestigung im Garten von Prinz Georg
Diese Befestigung hatte keinen speziellen Namen. 
Sie befand sich an der Ostseite des Gartens am Palais in der Langen Straße, damals Garten des Prinzen Georg genannt


Garten des Prinzen Georg 2026 – Blick entlang des nördlichen Teils der BefestigungGarten des Prinzen Georg 2026 – Blick entlang des nördlichen Teils der Befestigung

Heutige Lage: Östliche Seite der Blüherstraße von Höhe Hygienemuseum bis Südende Georg-Arnhold-Bad und entlang des Weges von der Vasenstatue bis zur Bürgerwiese.

 

Vereinfachter Plan der Befestigung im Garten des Prinzen Georg mit heutiger SituationVereinfachter Plan der Befestigung im Garten des Prinzen Georg mit heutiger Situation

Da die damalige Situation durch das Hygienemuseum, die Zerstörung des Palais und die Blüherstraße nicht mehr nachvollziehbar ist, wurde die heutige Situation im Plan mit dargestellt. 

Die Arbeiten begannen am 23. Juli 1866 mit dem Fällen von Bäumen im Park und davor. Auf Einspruch der Landeskommission befahl der preußische Militärgouverneur General von Schack die Einstellung des Fällens. Hinter den Gartenmauern wurden jedoch Erde aufgeschüttet und Laufgräben angelegt.
Im April 1867 wurden diese Befestigungen nicht mit übergeben, waren also wahrscheinlich schon wieder beseitigt.

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Befestigung der Ostseite des Großen Gartens
Diese Befestigung hatte keinen speziellen Namen. 
Da damals die Eckflächen im Osten noch nicht zum Großen Garten gehörten, bestand die Befestigung aus drei Teilen, von denen der mittlere knapp 500 Meter weiter vorn lag


Großer Garten 2023 – Die drei Befestigungsabschnitte im Großen Garten von links nach rechtsGroßer Garten 2023 – Die drei Befestigungsabschnitte im Großen Garten von links nach rechts

Heutige Lage: Der linke Abschnitt liegt zum großen Teil im Neuen Teich. Der mittlere Abschnitt liegt unmittelbar neben dem Fußweg an der Karcherallee. Der rechte Teil liegt zum großen Teil im Carolasee.

 

Vereinfachter Plan der Befestigung des Großen GartensVereinfachter Plan der Befestigung des Großen Gartens

Weil vorhandene Geländestrukturen genutzt wurden, hatten die Befestigungen an den einzelnen Stellen ganz unterschiedliche Profile. Überall war eine Deckung von rund 1,25 Metern Höhe für die Schützen vorhanden. Es gab davor teilweise einen hohen Erdaufwurf, teilweise einen niedrigen. An einigen Abschnitten war vor diesem noch ein Graben. Ein Schützengraben im heutigen Sinn war nur auf eine kurze Strecke vorhanden.
Diese Befestigungen wurden im April 1866 an Sachsen übergeben, später aber nicht mehr gepflegt und verschwanden bei Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten des Großen Gartens.

Schanze IV
Genannt: vor dem Pirnaischen Schlag, an der Pirnaischen Straße oder beim Großen Garten

Schanze IV 2026 – Blick schräg von vorn rechts auf die FeldseiteSchanze IV 2026 – Blick schräg von vorn rechts auf die Feldseite

Heutige Lage: östlicher Teil des Einkaufszentrums am Straßburger Platz bis einschließlich Sportplatz der Grundschule „Canaletto“

 

Vereinfachter Grundriss Schanze IVVereinfachter Grundriss Schanze IV

Vorgesehene Bestückung: 4 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 27 Artilleristen, 217 Infanteristen

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Batterie C
Genannt: an der Blasewitzer Straße


Batterie C 2023 – Blick schräg von vorn rechts auf die FeldseiteBatterie C 2023 – Blick schräg von vorn rechts auf die Feldseite

Heutige Lage: Gebiet der Häuser Gerokstraße 34 und 36 sowie Dürerstraße 77.

 

Vereinfachter Grundriss Batterie CVereinfachter Grundriss Batterie C

Vorgesehene Bestückung: 2 gezogene 12-Pfünder, 2 glatte 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 15 Artilleristen, 20 Infanteristen

Befestigung des Trinitatisfriedhofes
Betraf die östliche Friedhofsmauer des heutigen Trinitatisfriedhofs, damals Trinitatiskirchhof. Es sollte ein Eindringen von Angreifern zwischen Schanze V und Batterie C verhindert werden.


Trinitatisfriedhof 2023 – Blick auf ein Stück der östlichen FriedhofsmauerTrinitatisfriedhof 2023 – Blick auf ein Stück der östlichen Friedhofsmauer

Heutige Lage: Der Friedhofsteil, der jetzt bis an den Neuen Jüdischen Friedhof reicht, war damals nicht vorhanden. Es gab eine gerade Begrenzung im Osten, die der gegenwärtig bis an den Tatzberg reichenden Mauer entspricht. Wieviel und welches Stück von dieser Mauer befestigt wurde, ist unbekannt. 
Die Arbeiten begannen am 17. Juli 1866. Von Seiten des Stadtrates und der evangelischen Kirche wurde sofort bei den preußischen Behörden protestiert. Am 19. Juli ordnete der preußische Militärgouverneur, General von Schack, die Einstellung der Arbeiten an und gestattete kurze Zeit später die Wiederherstellung des Ausgangszustandes. Das geschah auf Kosten von Sachsen in der zweiten Augusthälfte. Es wurden Erdaufwürfe und Gräben eingeebnet, Löcher in der Mauer beseitigt, Holzstellagen entfernt und einige verschüttete Kindergräber wiederhergestellt.
Daher war diese Befestigung zum Zeitpunkt der Übergabe nicht mehr vorhanden.

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Schanze V
Genannt: an der Blumenstraße oder Lämmchenschanze


Schanze V 2023 – Blick auf den rechten Teil der FeldseiteSchanze V 2023 – Blick auf den rechten Teil der Feldseite

Heutige Lage: Nördlich der Kreuzung Hertelstraße/Pfotenhauerstraße
Für diese Schanze mussten das Vorwerk Lämmchen des Bauern C. A. Meißner, die neue Villa des Hoteliers C. H. Hofmann und das Häuschen der Frau J. A. A. Höfgen abgerissen werden. Vor der Schanze (und dem südlich davon liegenden Trinitatisfriedhof) wurden die Bäume des Blasewitzer Tännicht bis zur heutigen Schubertstraße gefällt.

Vereinfachter Grundriss Schanze VVereinfachter Grundriss Schanze V

Vorgesehene Bestückung: 6 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 33 Artilleristen, 222 Infanteristen 

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Batterie D

Lag im Garten der Villa Betty (1945 zerstört)

 

Batterie D 2023 – Blick von Osten auf die Feldseite, Batterie in BildmitteBatterie D 2023 – Blick von Osten auf die Feldseite, Batterie in Bildmitte

Heutige Lage: etwa östliches Ende der hoch gelegenen Promenade am Elberadweg südlich der Holzhofgasse

 

Vereinfachter Grundriss Batterie DVereinfachter Grundriss Batterie D

Zweiflügelige Brustwehr ohne Graben und Palisaden, Kehlseite offen
Vorgesehene Bestückung: 2 gezogene 12-Pfünder, 
Vorgesehene Besatzung: 6 Artilleristen, 8 Infanteristen
Die Batterie sollte einen Durchbruch auf der Elbe verhindern. 
Am 31.12.1866 wurde genehmigt, dass der Grundstückseigentümer Buchdruckereibesitzer A. G. A. Heinrich die Batterie auf eigene Kosten einebnet, mit der Verpflichtung, sie im Kriegsfall wieder herzustellen. Durch die Schanze VI des zweiten Bauabschnittes war sie nicht mehr so wichtig.

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Schanze VI
Genannt: am Waldschlösschen, später auch fälschlich Napoleonschanze, da sich dort 1813 schon eine Schanze befand.
Sie war im Park der Waldschlösschenbrauerei erbaut worden.

Schanze VI 2023 – Blick aus dem Innenhof auf den mittleren Teil des WallesSchanze VI 2023 – Blick aus dem Innenhof auf den mittleren Teil des Walles

Heutige Lage: schräg über die Straße Auf dem Meisenberg mit der südöstlichen Ecke an der Klarastraße 10.

 

Vereinfachter Grundriss Schanze VIVereinfachter Grundriss Schanze VI

Vorgesehene Bestückung: 3 gezogene 24-Pfünder, 12 gezogene 12-Pfünder
Vorgesehene Besatzung: 45 Artilleristen, 180 Infanteristen 
Trotz des Ausbaus verschiedener Elemente der Einbauten im Jahr 1874 wurde die Schanze bis 1896 für militärisch wichtig gehalten, was zu Auflagen für umliegende Gebäude führte. 
Nachdem die Brauerei danach das Grundstück zurückkaufen konnte, wurde das frühere Parkgelände ab 1904 abschnittsweise zur Errichtung von Wohnhäusern verkauft, die Schanze dabei zur Sandgewinnung abgetragen. Der größte Teil des eigentlichen Schanzenareals wurde erst ab 1934 bebaut.

 

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Schanze VII
Genannt: nördlich der Forststraße


Schanze VII 2026 – Blick in den linken Teil des InnenhofesSchanze VII 2026 – Blick in den linken Teil des Innenhofes

Heutige Lage: Zu beiden Seiten der Wolfgang-Mischnick-Straße und Eva-Büttner-Straße

 

Vereinfachter Grundriss Schanze VIIVereinfachter Grundriss Schanze VII

Vorgesehene Bestückung: 12 gezogene 12-Pfünder 
Vorgesehene Besatzung: 36 Artilleristen, 210 Infanteristen 
In der Schanze wurde im Herbst 1870 ein Pulvermagazin gebaut. Im Frühjahr 1874 wurde dieses in das Gebiet des neuen Pulverlaboratoriums im Norden der Albertstadt umgesetzt und die Schanze anschließend eingeebnet.

Stauwerk in der Priesnitz
Bestand nur kurz und hatte keinen populären Namen


Stauwerk Priesnitz 2023 – ungefährer Ort des Stauwerks in der Priesnitz Stauwerk Priesnitz 2023 – ungefährer Ort des Stauwerks in der Priesnitz

Heutige Lage etwa 30 Meter nördlich der Brücke Stauffenbergallee über das Tal. Hier gab es im Lauf der Zeit einige Korrekturen des Wasserlaufs.
Konnte die Priesnitz etwa 600 Meter weit aufstauen. Die Stauanlage wurde Ende Januar 1867 durch ein Hochwasser schwer beschädigt. Das preußische Kriegsministerium genehmigte am 10. April 1867, dass eine Wiederherstellung vorerst unterbleiben kann. Es waren offensichtlich die Vorrichtungen zum Öffnen und Schließen beschädigt worden. Die Stauanlage wurde daher im April 1867 nicht übergeben, nur im Protokoll erwähnt.
Am 18. Juni 1867 gestattete der sächsische Kriegsminister von Fabrice den Abriss unter Verwendung des Materials für Uferkorrekturen.

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Batterie E
Genannt: zwischen der Königsbrücker Straße und der Priesnitz


Batterie E 2023 – Blick auf die KehlseiteBatterie E 2023 – Blick auf die Kehlseite

Heutige Lage: Etwa 100 Meter südlich der Südostecke des Landesamtes für Geobasisinformation.

 

Vereinfachter Grundriss Batterie EVereinfachter Grundriss Batterie E

 

Vorgesehene Bestückung: 3 gezogene 12-Pfünder, 2 glatte 12-Pfünder 
Vorgesehene Besatzung: 15 Artilleristen, 20 Infanteristen 
Von der Batterie E aus sollte das Priesnitztal und der Bereich zwischen diesem und des Schlesischen Bahn beschossen werden. 
Sie wurde 1874 eingeebnet.

Schanze VIII
Genannt: an der Schlesischen Bahn oder am Heller


Schanze VIII 2023 – Blick entlang des früheren KehlgrabensSchanze VIII 2023 – Blick entlang des früheren Kehlgrabens

Heutige Lage: Unmittelbar hinter der nordöstlichen Grenze des Grundstücks der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nach Osten hin, unter dem südöstlichen Teil einer als Aussichtshügel umgestalteten Bauschuttdeponie. 

 

Vereinfachter Grundriss Schanze VIIIVereinfachter Grundriss Schanze VIII

Vorgesehene Bestückung: 12 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder 
Vorgesehene Besatzung: 48 Artilleristen, 199 Infanteristen 
Wurde seit dem Bau der Albertstadt für die Ausbildung sächsischer Pioniere im Festungskrieg genutzt. Dazu Mitte der 1880er Jahre einige massive Einbauten. Die Grundformen der Schanze waren noch nach dem 2. Weltkrieg vorhanden. Nach der Wende größere Ablagerungen von Bauschutt, auch auf angrenzenden Flächen, und ab 2005 Umgestaltung des gesamten Bereiches zu einem Aussichtshügel.

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Schanze IX
Genannt: nördlich der Hechtstraße oder beim weiten Neustädter Kirchhof
Schanze IX 2023 – Blick von der Feldseite auf den linken TeilSchanze IX 2023 – Blick von der Feldseite auf den linken Teil

Heutige Lage: im Bereich des nordwestlichen Drittels der früheren Gardereiterkaserne von der Fahrbahn der Stauffenbergallee bis zum Parkdeck an der Straße Hellerschanze.

 

Vereinfachter Grundriss Schanze IXVereinfachter Grundriss Schanze IX

Vorgesehene Bestückung: 13 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder 
Vorgesehene Besatzung: 51 Artilleristen, 204 Infanteristen 
Die Schanze wurde 1875 im Zusammenhang mit dem Bau der Albertstadt eingeebnet.

Schanze X
Genannt: bei Vorstadt Neudorf
Befand sich an der Leipziger Straße unmittelbar vor einigen damals bestehenden Fabriken, rund 400 Meter von den Gebäuden der Vorstadt Neudorf entfernt.
Schanze X 2023 – Blick auf die linke FlankeSchanze X 2023 – Blick auf die linke Flanke

Heutige Lage: nordöstlich vom Puschkinplatz von links der Erfurter Straße bis rechts in das meist unbebaute, teilweise gewerblich genutzte Gelände.

Vereinfachter Grundriss Schanze XVereinfachter Grundriss Schanze X

Vorgesehene Bestückung: 6 gezogene 12-Pfünder, 4 glatte 12-Pfünder, 2 7-pfündige Haubitzen 
Vorgesehene Besatzung: 36 Artilleristen, 203 Infanteristen 

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Batterie F
Genannt: im Ostragehege oder bei Onkel Toms Hütte
Lag an der heutigen Pieschener Allee direkt gegenüber der als Sommerrestauration 1859 eröffneten Ausflugsgaststätte.


Batterie F 2023 – Blick von links hinten auf die KehlseiteBatterie F 2023 – Blick von links hinten auf die Kehlseite

Heutige Lage: Südöstlicher Teil der Kleingartenanlage zwischen Messering und Pieschener Allee.

 

Vereinfachter Grundriss Batterie FVereinfachter Grundriss Batterie F

Vorgesehene Bestückung: 3 gezogene 12-Pfünder, 2 7-pfündige Haubitzen 
Vorgesehene Besatzung: 15 Artilleristen, 20 Infanteristen 
Die Batterie war hochwassergefährdet.

Batterie G
Genannt: bei dem Kirchhof für Friedrichstadt


Batterie G 2023 – Blick von schräg hinten auf die linke FlankeBatterie G 2023 – Blick von schräg hinten auf die linke Flanke

Heutige Lage: nordöstlicher Teil des Neuen Katholischen Friedhofs und ein Streifen nördlich dessen Mauer 

 

Vereinfachter Grundriss Batterie GVereinfachter Grundriss Batterie G

Vorgesehene Bestückung: 4 gezogene 12-Pfünder, 1 7-pfündige Haubitze 
Vorgesehene Besatzung: 15 Artilleristen, 20 Infanteristen 
Während des Deutsch-Französischen Krieges waren hier Geschütze aufgestellt, die im Falle eines Aufstandes im von Oktober 1870 bis Juni 1871 bestehenden Kriegsgefangenenlager bei Übigau auf der gegenüberliegenden Elbseite schießen sollten. 

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