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  Was ist 2017 im Festungsmuseum geschehen?
von Gerd Döge
 
         
     
  Im abgelaufenen Jahr erfolgte im Festungsmuseum der Rohbau des Technik- und Toilettentraktes nach erfolgtem Aushub der Baugrube und dem Durchbruch durch die hier 1,40 m starke Stadtmauer von Herzog Georg zur inneren östlichen Wachstube hin (Raum 4). Über diese Arbeiten liegt im Kasemattengeist 3/2017 ein Bericht vor. Zwischenzeitlich wurden, wie auf Bild 1 ersichtlich, die Rohbauarbeiten abgeschlossen.    
      Abb.1: Innenansicht des Rohbaus  
  Der Innenausbau für eine Behinderten-, Damen- und Herrentoilette sowie der darüber liegenden Räume für die Technik erfolgt als Winterbaumaßnahme. Das Loch in der Gangdecke wird zum Einstieg für Notfälle ausgebaut. Der Übergang zum Museum (Bild 2) erhält eine hochwassersichere Türanlage.    
      Bild 2: Übergang von der Wachstube zum Toilettenbau  
  Der Rohbau verursachte nach Aussage von Herrn N. Seidel von der SIB bisher Kosten in Höhe von 1,4 Mio €. Weitere 0,7 Mio. € sind für den Ausbau eingeplant. Die oberirdischen Pflasterarbeiten stehen kurz vor ihrem Abschluss.
Im jetzigen Eingangsbereich wurden zwischenzeitlich die Einbauten entfernt (siehe Bild 3). 
   
      Bild 3: Ehemaliger Museumseingang  

 

  Weitere notwendige Baumaßnahmen, z. Beispiel ein Aufzug im Bereich der kleinen Kasematte der kleinen Bastion, auch bekannt als Ausgangstonne, verzögern sich, da die Entscheidung zur Gestaltung des oberirdischen Aufzugkopfes auf der Brühlschen Terrasse durch das Landesamt für Denkmalspflege noch nicht vorliegt. Eine Neueröffnung des Museums ist nicht vor 2019 zu erwarten.

Literatur

Döge, Gerd; persönlich Aufzeichnungen und Fotos 
Kasemattengeist 3/2017 Neuigkeiten aus dem Festungsmuseum 
Seidel, Norbert, SIB; Mitteilungen 

 

 

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